Sole (NaCl-Inh.): Unterschied zwischen den Versionen
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Version vom 2. Oktober 2026, 08:46 Uhr
| Probenbeschreibung | |||
|---|---|---|---|
| Probennummer | 1-09-011 | Sole wird benötigt für die Herstellung von Auftausalz, Fischereisalz, Kälteträgern sowie in der Aquaristik und der Pharma- und Medizinindustrie sowie der chemischen Industrie [1]. Der heimische Anteil am Bedarf in Deutschland beträgt 100 %.
Aktuell ist der Tagebau Ohrensen nahe Stade der größte Betreiber in Deutschland, betrieben von Dow Deutschland Anlagengesellschaft mbH, mit einer Fördermenge von 3,6 Mio. t Steinsalz aus der Sole [2] [3]. | |
| Übergeordneter Stoffstrom | Mineralik - Mineralischer Rohstoff - Industriemineral | ||
| Lebenszyklusabschnitt | Rohstoffgewinnung | ||
| Rohstoffbedarf in Deutschland | 7,1 Mio. t/a | ||
| Fördermenge in Deutschland | 7.133 kt/a | ||
| Lagerstättenstruktur und Vorkommensweise |
Lagerstättenstruktur: sedimentäre Festgesteine Vorkommensweise: Bei Sole handelt es sich um eine Lösung von Steinsalz oder auch anderen Salzen in Süßwasser [4]. | ||
| Abbauverfahren |
Trockenabbau: Der Abbau erfolgt untertage durch Aussolung, indem unterirdische Solequellen angebohrt werden. Transport: Der Transport erfolgt über Pumpsysteme. | ||
Literaturverzeichnis
- ↑ Verband der Kali- und Salzindustrie e. V. (2018): Salz aus Deutschland. Gewinnung und Verwendung. (Zuletzt geprüft am 06.01.2026)
- ↑ Dow Deutschland Anlagengesellschaft mbH (Hg.): Werk Stade. (Zuletzt geprüft am 06.01.2026)
- ↑ Elsner, Harald; Kuhn, Kerstin; Schmitz, Martin (Hg.) (2017): Heimische mineralische Rohstoffe - unverzichtbar für Deutschland. Bundesanstalt für Geowissenschaften und Rohstoffe. Hannover: Bundesanstalt für Geowissenschaften und Rohstoffe (BGR). (Zuletzt geprüft am 06.01.2026)
- ↑ Elsner, Harald (Hg.) (2016): Salze in Deutschland. Bundesanstalt für Geowissenschaften und Rohstoffe. Stand: Juni 2016. Hannover: Bundesanstalt für Geowissenschaften und Rohstoffe. (Zuletzt geprüft am 06.01.2026)