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Natriumcarbonat (Na2CO3) – historischer Name Soda
Kristallwasserfreies Natriumcarbonat bildet weißes, auf der Haut und Schleimhäuten reizend wirkendes Pulver. Natriumcarbonat findet sich in großen Mengen in den Natronseen von Ägypten, Nord- und Südamerika, lässt sich aber nach dem Leblanc-Verfahren auch künstlich herstellen. Natriumcarbonat ist nach Natriumchlorid die technisch wichtigste Na-Verbindung. Etwa 50 % wird bei der Glasfabrikation eingesetzt, 23 % dienen zur Herstellung von Chemikalien, davon ca. 1/3 Na-phosphate, etwa 5 % gehen in die Papier- und Zellstoff-Industrie und weitere 5 % in die Herstellung von Seife und Waschmitteln. Kleinere Mengen Soda werden in fast allen industriellen Zweigen verbraucht.