Translations:Aluminium/18/de

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Für das Recycling von Aluminium existieren zwei grundlegende Verfahren (vgl. Abbildung 5). In Schmelzhütten, sogenannten Refinern, wird Altschrott in Salzschmelzen eingeschmolzen. Dabei werden Gusslegierungen, die sowohl aus Guss- als auch Knetlegierungen gewonnen werden können, hergestellt. Der Anteil von Aluminium muss im Input der Schmelze mindestens 65 % betragen. Bei diesem Prozess entstehen bis zu 500 kg Salzschlacke pro Tonne Aluminium. Die zweite Möglichkeit ist, Aluminium in Umschmelzwerken, auch Remelter genannt, zu recyclen. Dabei besteht das Inputmaterial ausschließlich aus Knetlegierungen, die wieder zu Knetlegierungen recycelt werden. Gusslegierungen können nicht zu Knetlegierungen umgeschmolzen werden.[1] Die Unterscheidung von Guss- und Knetlegierungen kann über den Siliziumgehalt erfolgen. Durch die Entwicklung der laserinduzierten Plasmaspektroskopie (LIPS; engl. laser-induced breakdown spectroscopy, LIBS) ist eine Trennung der Knet- und Gusslegierungen technisch ermöglicht worden, aufgrund der hohen Kosten ist dieser Prozess aber noch Stand der Forschung. [2]

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