Translations:Flüssigkeitskartonagen (FKN)/9/de

Ziel des Palurec-Verfahrens ist die Herstellung von Sekundärrohstoffen, d. h. Rezyklaten, aus dem Restverbund der Aufbereitung von Getränkekartons in der Papierfabrik. Es teilt sich in die Schritte
- Zerkleinern
- Waschen
- Trocknen
- Sichten
- Extrudieren
- Granulieren
auf. Nach der Zerkleinerung wird das Material in „Friktionswäschern“ gewaschen, um die Folien von Aluminium sowie Fremd- und Störstoffen zu befreien. Anschließend werden die Folien getrocknet und mithilfe eines Zick-Zack-Windsichters klassiert. Die entstehenden Produkte sind Aluminium, LDPE und HDPE. Das Aluminium kann in der Herstellung von Gusslegierun-gen eingesetzt und das HDPE nach weiterer Aufbereitung zu Non-Food-Kunststoffprodukten verarbeitet werden. Die LDPE-Folien werden in einen Extruder geführt, sodass ein Strang aus LDPE-Kunststoff entsteht. Dieser kann zu Granulat weiterverarbeitet werden und in der Kunststoffindustrie zum Einsatz kommen[1].