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KSP

Keramische Materialien, die sog. KSP-Fraktion (Keramik, Steine, Porzellan) müssen von den Glasscherben entfernt werden, da sie sich in der Glasschmelze nur sehr langsam auflösen, da sie einen höheren Schmelzpunkt als Glas haben. KSP bilden feine, schwimmende Partikel, die nicht absinken, da sie die gleiche Dichte wie die Glasschmelze haben. Bei der Abkühlung der Glasschmelze kann es durch die feinen Partikel zu Einschlüssen bei den Fertigprodukten kommen. Der maximale Fremdanteil liegt bei KSP bei <20 g/t, es wird aber darauf geachtet, den Anteil so gering wie möglich zu halten, um Einschlüsse vollständig zu vermeiden.[1]

Metalle

Metallische Werkstoffe sind auch Fremdstoffe, da sie der Schmelze und den Schmelzöfen schaden. Metalle wie Zinn, Blei und Kupfer schmelzen bei dem Schmelzprozess und sinken auf den Wannenboden ab, der von den Metallen zerstört wird. Aluminium, Zink und z. T. Eisen werden oxidiert und Aluminium reduziert dabei geringe Mengen von SiO2 zu Si, das als Silizium-Einschluss zum Glasbruch führen kann. Für NE-Metalle sind Fremdanteile von 5 g/t erlaubt.[1]

Organik

Die letzten Fremdstoffe sind organische Stoffe wie Papier, Kunststoffe, Lebensmittelreste. Diese verbrennen überwiegend, wirken sich jedoch auf die Redoxbedingungen in der Schmelze aus. Dies hat keinen großen Einfluss auf die Qualität des Glases, es muss aber mehr Energie für den Schmelzprozess aufgewendet werden.[1]

  1. ↑ 1,0 1,1 1,2 Referenzfehler: Es ist ein ungültiger <ref>-Tag vorhanden: Für die Referenz namens Martens wurde kein Text angegeben.